Steuern

Steuerliche Behandlung der betrieblichen Krankenversicherung (bKV)

Mit einer bKV schließt ein Arbeitgeber für seine Belegschaft eine Zusatzversicherung ab, wobei er die Beiträge übernimmt. Die sich daraus ergebenden steuerlichen Aspekte werden im Folgenden näher beleuchtet.

Natürlich können Sie - im Einvernehmen mit Ihrem Arbeitnehmer- den Beitrag auch normal als Bezug versteuern und verbeitragen. Schließlich profitieren Mitarbeiter wesentlich durch Ihre Beitragszahlung, dem günstigen Gruppenvertrag und der Annahme ohne Gesundheitsprüfung.

Ansonsten gilt es zu beachten, dass die für Sachbezüge vorgesehene 44-Euro-Grenze nicht für Beiträge des Arbeitgebers für die Zukunftssicherung des Arbeitnehmers anzuwenden ist und der Arbeitgeber zwischen der Pauschalversteuerung nach § 40 EStG oder der Nettolohnversteuerung wählen kann.

Pauschalversteuerung nach § 40 EStG

Die Voraussetzungen für die Pauschalierung sind:

Die Beantragung der Pauschalversteuerung erfolgt unternehmensunabhängig über das zuständige Betriebsstättenfinanzamt.

Folgende Angaben werden hierfür benötigt:

Auf die Beiträge, die als sonstige Bezüge gelten, fallen Sozialversicherungsbeiträge an. Die vom Arbeitgeber übernommenen Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung stellen einen geldwerten Vorteil dar, der bei der Ermittlung des Pauschalsteuersatzes zusätzlich vom Finanzamt berücksichtigt wird.

Eine Anfrage beim Betriebsstättenfinanzamt ist nach § 42e EStG gebührenfrei.
Eine Vorlage für eine solche Anrufungsauskunft stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung.

Sofern die Pauschalversteuerung nach § 40 EStG nicht möglich oder nicht gewünscht ist, besteht weiterhin die Möglichkeit der Nettolohnversteuerung.

Nettolohnversteuerung

Sowohl bei der Nettolohnversteuerung als auch bei der Pauschalversteuerung handelt es sich bei den Aufwendungen des Arbeitgebers zur bKV um Betriebsausgaben.

Bitte beachten Sie:

Die hier aufgeführten Informationen und Tipps stellen keine verbindliche steuerliche Auskunft dar. In steuerlichen Fragen dürfen wir als Versicherungsmakler nicht beraten.

Gerne stehen wir für ein gemeinsames Gespräch mit Ihrem steuerlichen Berater zur Verfügung.


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